Ein Sinnesparcours zur Exploration von Selbstfürsorge
Unsere Gegenwart ist geprägt von sensorieller Überreizung, Beschleunigung und Verdichtung, dabei werden Selbst- und Co-Regulation zu wichtigen Voraussetzungen für Handlungsfähigkeit, Wohlbefinden und einer bewussten Verbindung zu sich selbst und der Umwelt. «Embodiment Practices», ein Projekt von «studio sanft» untersucht Selbstregulation jenseits eskapistischer Sehnsuchtswelten und individualisierter Selbstfürsorge. Ausgangspunkt sind zunächst unscheinbare Gesten und Mikropraktiken. Acht Stationen laden ein, alltägliche Praktiken, körperbasierte Wahrnehmungen und Tools, alleine oder im Kollektiv spielerisch zu explorieren. Handlungen – wie Zähne putzen, das Schälen von Orangen – werden aufgegriffen, transformiert und in ein multisensorischen Parcours übersetzt. Die ritualisierten Interventionen machen Selbstregulation durch Tasten, Riechen, Sehen, Spüren und Hören erfahrbar. Sie regen dazu an, innezuhalten, die Sinne zu schärfen und den allgegenwärtigen Moment bewusster zu erleben.
A sensory parcours exploring self-care
Our present is characterised by sensory overload, acceleration and intensification; in this context, self- and co-regulation become essential prerequisites for the ability to act, for well-being, and for a mindful connection to ourselves and our environment. “Embodiment Practices”, a project by “studio sanft”, explores self-regulation beyond escapist worlds of longing and individualised self-care. The starting point is initially unassuming gestures and micro-practices. Eight stations invite to playfully explore everyday practices, body-based perceptions and tools, either alone or collectively. Actions – such as brushing teeth or peeling oranges – are taken up, transformed and translated into a multisensory parcours. The ritualised interventions make self-regulation tangible through touch, smell, sight, sensation and hearing. They encourage to pause, sharpen the senses and experience the present moment more consciously.